hotcast® Angussdüse

Angussdüse ZD 50/80 für den Zinkdruckguss

hotcast® Angussdüse

Durch den Einsatz der Angussdüse wird der Abschmelzpunkt konstruktiv direkt vor der Trennebene positioniert. Der Anguss wird dadurch erheblich reduziert. Die Zykluszeit verringert sich um bis zu 40% und gleichzeitig steigt die Rohteilqualität. 

  • bis zu 40% reduzierte Zykluszeit bei höherer Teilequalität
  • bis zu 30% weniger Schussgewicht
  • bis zu 7% Zunahme des Teilegewichts durch höhere Gefügedichte
  • Optimierung der Fließfähigkeit des Materials, dadurch geringere Porosität und weniger Lunker
  • durchgängige Beheizung vom Gießhals bis in das Werkzeug
  • Position des Abschmelzpunktes direkt vor der Trennebene
  • Eliminierung des Angusskegels
  • Reduktion der Werkzeugkosten
  • mehr Design-Freiheit bei Neuwerkzeugen, z. B. für kleinere Kanalquerschnitte
  • weniger Ausschuss, speziell bei Veredelung, z. B. Galvanik
  • Austausch kalter Buchsen bei Bestandswerkzeugen möglich
  • passend für Maschinen mit 50 t oder 80 t Schließkraft

Beim Zinkdruckguss entsteht durch die in den langen Zuführungskanälen zur Gießform erstarrte Schmelze zwangsläufig ein Anguss. Je größer und schwerer dieser ist, desto mehr Material muss dem Recyclingprozess zugeführt werden. Die Zusatzkosten führen zu erhöhten Fertigungskosten.

Reduktion von Anguss und Zykluszeit

Die neue hotcast Angussdüse wird, wie die sonst üblichen kalten Buchsen, direkt vor der Trennebene positioniert. Dadurch verschiebt sich der Abschmelzpunkt direkt vor diese Trennebene und der Anguss wird auf ein Minimum reduziert. Erhebliche Materialeinsparungen, geringere Werkzeugkosten und kürzere Zykluszeiten durch ein schnelleres Abkühlen der Schmelze sind ein Teil der kalkulatorisch nachvollziehbaren Vorteile. Tests haben Zyklus-Verkürzungen um bis zu 40% ergeben. 

Höhere Teilequalität durch bessere Fließfähigkeit

Die Länge des Fließweges der Schmelze ab dem Austrittspunkt aus der Maschinendüse ist entscheidend für die erreichbare Formteilqualität. Durch den kürzeren Fließweg beim Einsatz der Angussdüse ist die Schmelze in Kavitätsnähe noch auf einer höheren Temperatur als bei herkömmlichen Verfahren. So kann die Kavität besser ausgeformt werden oder es können längere Fließwege im Werkzeug vorgesehen werden. Gleichzeitig können bei der Konstruktion des Werkzeugs kleinere Kanalquerschnitte berücksichtigt werden.

Weniger Ausschuss nach Veredelung

Aufgrund der besseren Fließfähigkeit weist das ausgeformte Gussteil ein dichteres Gefüge auf. Erreicht wird in der Serienfertigung eine konstant hohe Formteilqualität durch eine geminderte Porosität und weniger Lunker. Tests belegen, dass bei Oberflächen-Teilen deutlich weniger Ausschuss entsteht. Solche Einsparungen wirken sich besonders positiv aus, wenn Ausschuss erst nach Veredelungsmaßnahmen, z. B. Galvanisieren, erkannt werden kann.

Einen weiteren positiven Effekt hat der Einsatz der Angussdüse auf die Standzeiten von Werkzeugen und Maschinenkomponenten. Bei identischem Füllverhalten kann die Maschine bei geringerem Gießdruck gefahren werden. Die Maschinenparameter „Füllgeschwindigkeit“ und „Fülldruck“ können herabgesetzt werden, ohne dass die Qualität der Bauteile sich verändert.

Beheizungssystem von Gießhals bis Anguss

>   hotcast Mundstückheizung (GMH)
>   hotrod HHP/G Gießerei-Heizpatronen

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